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Lechtaler Höhenweg: von der Ansbacher Hütte zur Memminger Hütte

Die vierte Etappe des Lechtaler Höhenweges verläuft von der Ansbacher Hütte zur Memminger Hütte. Mit knapp 900m Höhendifferenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt und mehr als 1000 Höhenmetern Aufstieg zählt diese Etappe zu den anstrengensten, aber auch zu den schönsten Etappen des Lechtaler Höhenweges. Besonders beeindruckend ist das sagenhafte Panorama im unberührten Parseiertal inmitten der Lechtaler Alpen. Der Weg startet bei der Ansbacher Hütte und quert sogleich steile Grashänge in Richtung Norden. Nach Überschreiten der Kopfscharte geht es entlang von Geröll und Schutt über das Winterjöchl zur Grießlscharte hinauf. Mit 2632m ist die Grießlscharte der höchste Punkt dieser Etappe. Auf der anderen Seite der Scharte führt der Weg in leichter Kletterei in einem seilversicherten Kamin ins Langkar hinab. Auf einem guten Steig führt der Weg, zuerst in Felsgelände, später im Gras und zuletzt durch den Wald, hinab in Richtung Parseiertal. Nach dem Überschreiten des Parseierbachs geht es sogleich über mehrere seilversicherte Stellen auf der anderen Talseite wieder bergauf. Nach Durchqueren von mehreren Tobeln und Wiesen erreicht man die 2242m hoch gelegene Memminger Hütte. Für die Begehung von dieser Etappe ist mit ca. fünf bis sechs Stunden zu rechnen. Höhepunkte auf dieser Tour sind sicherlich die unbeschreiblichen Panoramen auf das Freispitzgruppe sowie die Aussicht auf die Wetterspitzgruppe und das Verwallgebirge. Die Memminger Hütte ist bewirtschaftet und hat von Ende Juni bis Ende September geöffnet. Die Memminger Hütte ist neben dem Lechtaler Höhenweg auch Stützpunkt am Fernwanderweg E5 und dementsprechend gut besucht. Eine Reservierung ist aus diesem Grund anzuraten.

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von Simon Moosbrugger

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